Coachingblog.

links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Office vs. Homeoffice - Kann ich vertrauen oder muss ich misstrauen?"

Office vs. Homeoffice

Die einen schwören darauf, die anderen verteufeln es. Was ist nun richtig und was ist falsch und das, unabhängig von der aktuell vorherrschenden Situation.
Ich unterhalte mich aktuell häufig über dieses Thema, nehme unterschiedliche Meinungen und Wahrnehmungen auf. Ich habe einen Bericht vom Januar 2021 dazu gelesen und war überrascht über das, was sich Menschen anhören mussten und vermutlich sogar noch müssen, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten.
Es gibt mit 100%iger Sicherheit viele Berufe, bei denen Homeoffice eher unmöglich ist, wie zum Beispiel Gehirnchirurgen oder Lokführer, o.k. Piloten ggf. auch noch. Aber es gibt auch sehr viele Berufe, bei denen es gar nicht so wichtig ist, wo sie arbeiten. Im Büro, zu Hause oder meinetwegen auch auf einer Südseeinsel (solange das mit der Zeitverschiebung passt). Meine persönliche Meinung hierzu ist, es ist ein Split zwischen ein paar Tagen Büro und ein paar Tagen zu Hause, der Mix macht es aus, auch wenn der eine oder andere es anders sieht und jetzt überrascht ist. Kontakte, live und in Farbe, sind wichtig für uns. Virtuell oder telefonisch fehlen uns wichtige Signale, die das Zwischenmenschliche ausmachen und im Job die Zusammengehörigkeit fördern. Gerade das fehlt uns allen sehr und wenn es nur der gemeinsame Kaffee in der Küche ist.
Aber warum haben manche damit so ein Problem, wenn die Mitarbeiter oder Arbeitskollegen zu Hause arbeiten? Es gibt viele Gründe dafür:
Mangelndes Vertrauen in die Mitarbeiter, weil man ggf. selbst nicht genug motiviert ist, um zu Hause zu arbeiten.
Neid, weil man die Möglichkeiten selbst nicht hat, zu Hause zu arbeiten, es aber gerne tun würde.
Stellt euch bitte dann folgende Fragen:
– Habe ich genug Vertrauen in meine Mitarbeiter, wie kann ich Vertrauen schaffen?
– Hört auf, von euch auf andere zu schließen. Nur weil ihr ein Problem damit habt euch selbst zu motivieren, heißt das nicht, dass es anderen auch so        geht.
– Ärgere ich mich darüber, dass andere zu Hause arbeiten können (warum auch immer)? Überlege, ob du was ändern kannst und wenn nicht, versucht es einmal damit, euch für andere zu freuen, anstatt neidisch zu sein. Sich darüber zu ärgern, frisst nur Zeit und Nerven und ändert nichts an der Situation, außer dass es euch damit nicht gut geht.
Wie immer: Denkt einmal darüber nach, wenn ihr nicht weiter kommt mit dem Thema, nehmt einfach Kontakt zu mir auf.

Table of Contents

links: Christian Berndt sitzt auf einem Sessel und blickt nachdenklich aus einem Fenster ; rechts: Schriftzug "Morgen, ganz bestimmt. aber spätestens übermorgen mach ich es. Warum wir gerne warten"

Die Angst vor Zurückweisung

Immer wieder kommen wir in Situationen, in denen wir unsere Meinung preisgegeben müssen, ob wir etwas möchten oder dagegen sind. Wir gelangen an unsere Grenzen

Weiterlesen »
links: Christian Berndt verkreuzt die Arme und blickt nach oben ; rechts: Schriftzug in Grün "42!", darunter Schriftzug in weiß "... oder, wie gehe ich ein Problem richtig an."

42

Wie war die Frage noch gleich? Stimmt, nach dem Sinn des Lebens. Der Sinn des Lebens wäre jetzt natürlich etwas weit hergeholt aber nicht die

Weiterlesen »
links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Performanceverlust durch Micromanagement Kannst du dich davon freisprechen?"

Micromanagement

Ich hatte viele Jahre einen Satz im Kopf, den ich gut fand und der mich bewusst und unbewusst beeinflusst hat.. heute sage ich mir.. man

Weiterlesen »
links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Ameise oder Kämpfer. Du entscheidest"

Ameise oder Kämpfer

Neulich im Bewerbungsgespräch: Chef: „Wir suchen jemanden, der über den Tellerrand hinaus schaut, auch mal anders denken kann, der kreativ ist und sagt, wenn etwas

Weiterlesen »
Cookie Consent mit Real Cookie Banner