Coachingblog.

links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Ameise oder Kämpfer. Du entscheidest"

Ameise oder Kämpfer

Neulich im Bewerbungsgespräch:
Chef: „Wir suchen jemanden, der über den Tellerrand hinaus schaut, auch mal anders denken kann, der kreativ ist und sagt, wenn etwas nicht stimmt.“
Bewerber/in: „ Oh super, genau so bin ich! „
Und dann kommt das böse Erwachen… der/die Bewerber/in ist genau so, wie wir es beschrieben haben aber eigentlich hatten wir uns das dann doch anders vorgestellt.
Was wollen wir denn nun? Ameisen, die machen was man sagt oder Menschen, die konstruktive Kritik äußern und neue Ideen an das Tageslicht bringen. Zugegeben ist es leichter mit der ersten Kategorie aber sind wir mal ehrlich, die Zweite kann uns auf ein anderes Level bringen, solange er/sie denn konstruktiv ist und niemand, der „dafür ist, dagegen zu sein”. Diese Individualisten sind eine Herausforderung und bei weitem nicht so leicht zu führen aber wir brauchen sie und sie bringen ein Team oder ein Unternehmen voran. Sie sind der „Advocatus Diaboli“, die unsere Entscheidungen auch einmal hinterfragen anstatt sie blind umzusetzen. Sicherlich kann das auch mal zu viel sein und uns stören aber ab und an ist das gar nicht so verkehrt, damit wir unsere Entscheidungen möglicherweise nochmals überdenken und reflektieren.
Was macht man nun mit einer solchen Person?
A. Rausschmeißen
B. Leise weinen
C. Ignorieren
Ich bin für D; mit ihnen arbeiten, Chancen nutzen und das Feedback positiv hinterfragen!
Wenn man nur hört was man hören will und nur gemacht wird was gesagt wird entwickeln wir uns niemals weiter. Kreative Menschen entwickeln neue Ideen, konstruktive Kritik ermöglicht es uns besser zu werden. Was bringt es zu hören, wo man gut ist oder wo es gut läuft. Nur wenn wir erfahren wo etwas besser sein könnte oder wo man  Potenziale sieht haben wir die Möglichkeit, etwas zu verändern (wenn wir denn möchten). Also nicht falsch verstehen, ein Lob und  positive Informationen brauchen wir natürlich auch, aber ausschließlich????
Wenn wir also Parameter festlegen, was für Menschen wir in unserem Unternehmen suchen, dann sollten wir uns diese genau überlegen; manchmal werden Wünsche erfüllt. Haben wir genau solche Menschen dann ist das positiv und kann uns weiterbringen. Also nicht gleich ärgern!
Wie geht man mit diesen Menschen um?
Wie bringen sie uns weiter?
Wie schaffen wir es ein tolles Team und tolle Ergebnisse zu erhalten?

Table of Contents

links: Christian Berndt sitzt auf einem Sessel und blickt nachdenklich aus einem Fenster ; rechts: Schriftzug "Morgen, ganz bestimmt. aber spätestens übermorgen mach ich es. Warum wir gerne warten"

Die Angst vor Zurückweisung

Immer wieder kommen wir in Situationen, in denen wir unsere Meinung preisgegeben müssen, ob wir etwas möchten oder dagegen sind. Wir gelangen an unsere Grenzen

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links: Christian Berndt verkreuzt die Arme und blickt nach oben ; rechts: Schriftzug in Grün "42!", darunter Schriftzug in weiß "... oder, wie gehe ich ein Problem richtig an."

42

Wie war die Frage noch gleich? Stimmt, nach dem Sinn des Lebens. Der Sinn des Lebens wäre jetzt natürlich etwas weit hergeholt aber nicht die

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links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Performanceverlust durch Micromanagement Kannst du dich davon freisprechen?"

Micromanagement

Ich hatte viele Jahre einen Satz im Kopf, den ich gut fand und der mich bewusst und unbewusst beeinflusst hat.. heute sage ich mir.. man

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links: Christian Berndt blickt entschlossen in die Kamera ; rechts: Schriftzug "Ameise oder Kämpfer. Du entscheidest"

Ameise oder Kämpfer

Neulich im Bewerbungsgespräch: Chef: „Wir suchen jemanden, der über den Tellerrand hinaus schaut, auch mal anders denken kann, der kreativ ist und sagt, wenn etwas

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